Wasserstrahlschneiden

Wasserstrahlschneiden

Wasserstrahlschneiden mit Hezinger

Das Wasserstrahlschneiden hat einen eigenen Platz zwischen all den anderen Schneidtechniken wie Plasmaschneiden oder Laserschneiden erobert. Immer mehr Firmen werden sich der spezifischen Vorteile bewusst und erwägen Investitionen auf diesem Gebiet. Dies ist in erster Linie einer Reihe von Innovationen zu verdanken, welche die Produktivität und Präzision vom Wasserstrahlschneiden in den vergangenen Jahren deutlich verbessert haben.

Beim Wasserstrahlschneiden wird das zu schneidende Material mit einem Wasserstrahl unter hohem Druck – maximal 6200 bar – getrennt. Das Vermischen des Wasserstrahls mit dem Abrasivmittel erfolgt im Schneidkopf, dem Mittelpunkt der Wasserstrahlschneidmaschine. Dort wird der hohe Druck eines Wasserstrahls in Geschwindigkeit umgesetzt: Der Wasserstrahl verlässt den Schneidkopf mit einer Geschwindigkeit, die dreimal so hoch ist wie die Schallgeschwindigkeit, also etwa 1000 m/s.

Zum Wasserstrahlschneiden gehört unter anderem eine hydraulische Pumpe, die einen regelbaren primären Druck aufbaut. In dem so genannten Intensifier (Druckübersetzer) wird dieser Druck weiter erhöht, bis der hohe Druck erreicht ist, der für das Schneidverfahren benötigt wird. Dieser sekundäre Wasserdruck ist das Produkt des primären Drucks und des Verhältnisses des Durchmessers der primären und sekundären Zylinder im Intensifier.

Die Restenergie beim Wasserstrahlschneiden, die nach der Schneidbearbeitung übrig bleibt, kann auf unterschiedliche Arten abgebaut werden. Am gängigsten ist die Verwendung eines Wasserbeckens, das als so genannter Strahlfänger fungiert. In diesem Becken, mit einem Wasserstand von mindestens 600 mm, wird die Restenergie des Wasserstrahls in Wärme umgesetzt.

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